WIND OF CHANGE | Nach 87 Jahren wird eine Frau wieder Vorsitzende des Vereins. Bettina Preißer übernimmt das Amt als 1. Vorsitzende von Günther Hermus.
Der Verein beherbergt ca. 400 Tiere pro Jahr auf einem Gelände mit über 1.100 m² (Gebäudefläche ca. 500 m²) und verwaltet jährlich Ausgaben von rund 500.000 €. Es sind über 1.000 Mitglieder.
Die erste Ausgabe des Vereinsmagazins »Pfoten-Herzen-Heimat« zur Aufklärung über Tierschutzarbeit und Tierheimalltag wird veröffentlicht.
Organisations-, Team- und Personalentwicklung. Der Verein mit 11 hauptamtlichen und über 35 aktiven ehrenamtlichen Mitarbeitern wird als Aufbauorganisation neu strukturiert, Gelände und Gebäude wird allumfassend aufgeräumt, Persönlichkeiten werden entwickelt und Potenziale entfaltet, moderne Prozesse und Systeme sowie KI werden eingeführt, Arbeitssicherheitsmaßnahmen durchgeführt, Infrastruktur weiter ausgebaut, aktives und intensives Marketing und Öffentlichkeit durch social media, E-Mail-Newsletter und Kooperationen mit Firmen betrieben, um die Sichtbarkeit und Reichweite des Vereins sowie der Tierschutzarbeit zu erhöhen.
Unterstützend begleitet durch Fa. Mehr als OK - Katharina Ott.
Wir feiern das 50 jährige Jubiläum des Tierheims!
Zahlreiche Besucher kommen in unser Tierheim und feiern mit uns.
Errichtung des neuen Kleintierhauses mit sechs Boxen, inkl. Außengehege und Küchenbereich durch Firma HOLZBAU WEISS GmbH.
Fertigstellung des Katzenhaus mit 200 qm und 80 qm Außengehege sowie der Erwerb des Tierschutzpreises Baden-Württemberg für unsere Letzgus-Schwarz-Gruppe.
Neue Website geht online. Erstellt von jd-design, Zimmern o.R.
Weiterführung der Arbeiten Katzenhaus und Außengehege.
Ausfall der Jahreshauptversammlung aufgrund des Corona Virus.
Bauantrag und Genehmigung Katzenhaus
Zuschuss vom Land Bad.-Württemberg 150.000 € für Katzenhaus-Neubau. Baubeginn Katzenhauses.
Planung eines Katzenhauses, da die Katzenräume weder tierschutzgerecht noch artgerecht sind. Die Pläne für den Neubau entstehen.
Vereinsleitung geht von Adrian Hermus an seinen Vater Günther Hermus über.
Offizielle Eröffnungsfeier des Tierheim - Erweiterungsbaus am 25.6.2017
Gründung der Tierschutzjugend „TiJu“.
Die Gruppe der Tierschutzstiftung Marga-Ihl Rottweil fusioniert am 01. Juli mit Tierschutzverein Rottweil als Zweiggruppe Letzgus-Schwarz (Katzen).
Eröffnungsfeier für die am Bau des neuen Hundehaus und Verwaltungsbereich beteiligten Handwerker im Mai.
Der Spendenaufruf für den Tierheim-Anbau ein Riesenerfolg.
Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, überreicht Scheck von 100.000 € des Landes Bad.-Württemberg für den Neu- bzw. Anbau. Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Hundezwinger mit Ausläufen hat begonnen.
Acht große Zwinger entstehen, Lagerkapazitäten werden erweitert, Büro – und Besprechungsraum wird gebaut inklusive Umkleide und Duschmöglichkeit für Mitarbeitende.
Das Tierheim ist am 06.05.2015 anerkannter Ausbildungsbetrieb der Industrie- und Handelskammer.
Tierheimerweiterung wird nötig durch neue gesetzliche Auflagen. Die Räumlichkeiten der Tiere deutlich zu beengt und entsprechen nicht den neuesten Hygienevorschriften. Die alltäglichen Betriebsabläufe sind nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Planung: Acht Hundeboxen mit Zubehör und Außenbereichen.
Bauvoranfrage und -antrag einer Tierheim-Erweiterung als Hundehaus und Verwaltungsbereich.
Einstellung einer hauptamtlichen Tierheimleitung
Übergabe der Tierschutzvereinsleitung von Karl Mahler an Adrian Hermus.
Neue Satzung bzw. Satzungsänderung.
Ein neuer Anbau entsteht für zusätzlichen Platz zur Unterbringung und Versorgung der Tiere.
In der Tierauffangstelle im Bereich der Hunde bricht ein Brand aus. Um die Lamellen eines Lufterhitzers haben sich Hundehaare gewickelt und sich entzündet. Von den Tieren kam keines zu Schaden. Durch den Zugang nach draußen konnten sich alle in Sicherheit bringen. Die Versicherung übernimmt den Schaden. Das Tierheim beherbergt 182 Tiere im Jahr.
Erdkrötenrettung für über 3000 Tiere und 10 000 Lurche.
Erstes Jahr, in dem der Verein nicht mehr kostendeckend arbeiten konnte. Defizit beim Jahresabschluss von rund 2000 DM.
Tierschutzverein lädt zum Stammtisch ein – Tierliebhaber können sich in gemütlicher Runde Rat einholen. Gegenseitiger Erfahrungsaustauch soll angeregt werden.
Zahl der ausgesetzten Hunde steigt im Vergleich zu 1976 um 80% - Aussetzen der Tiere meist vor Sonn- und Feiertagen und bei Ferienbeginn.
Die Auffangstelle Eckhof ist zu klein, um dieser großen Anzahl an Tieren gerecht zu werden.
Aufnahme und Vermittlung oder Rückgabe an den Besitzer von insgesamt 56 Hunde, 114 Katzen, ein Kaninchen, mehrere Wellensittiche, sonstige Vögel, Igel und 1 Marder.
Es waren 269 Einsätze nötig.
Die neue Pächterin, Frau Ilse Radtke übernimmt die Betreuung.
Auf dem Taubenmarkt in Sickingen wird ein junger Hund zum Verkauf angeboten, falls sich kein Käufer finden sollte, wird angemerkt, das Tier „totzuschlagen“. Ein tierlieber junger Mann kauft den Hund für 10 DM frei – wohl aber doch sehr unüberlegt. Der freundliche junge Hund wird im Tierheim abgegeben und findet von dort aus sein neues Zuhause.
Erste Problematiken mit verwilderten Katzen: Die Öffentlichkeit wird informiert, die Freigängerkatzen kastrieren zu lassen, die ersten Merkblätter werden an die Presse abgegeben, um ein breites Publikum zu erreichen.
Offizielle Einweihung der Tierauffangstelle zusammen mit dem 90-jährigen Bestehens des Vereins wird groß gefeiert am 04. Oktober – dem Welttierschutztag.
Merkblätter mit Informationen über beispielweise „Versorgung von Igeln“ werden an Tierfreunde abgegeben, weil immer mehr Tierschutzfragen an den Verein herangetragen werden.
Vermittlung von 46 Hunden, 54 Katzen und 25 Vögel (darunter ein Graupapagei).
Nach der Inbetriebnahme des ersten Bauabschnittes wird das Tierheim durch Hermann Vlank betreut.
25 Hunde, 15 Katzen, 1 Wasserschildkröte, 1 Ara und 1 Zwerghase wurden versorgt und teilweise neuen Besitzern übergeben.
Karl Mahler übernimmt unter tatkräftiger Mithilfe seiner Ehefrau die Vereinsleitung.
Vor dem Bau einer Auffangstation werden die herrenlosen Tiere von den Mitgliedern des Tierschutzvereines privat zuhause untergebracht.
Seit 01.01.1971 ist der Verein Mitglied des deutschen Tierschutzbundes.
ORTSSUCHE | Die Suche nach einem geeignetem Platz und die Klärung der Finanzierung beginnt. Gemeinsam mit dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Ulrich Regelmann veranstaltet Karl Mahler eine Auslobung zur Platzfindung und setzt einen Preis von DM 100,- aus.
Josef Rohflick bringt den Vorschlag “Eckhof”. Nach gemeinsamen Beratung und Besichtigungen sind sich Stadtverwaltung und Tierschutzverein einig: Das ist der richtige Platz!
PLANUNG | Der Vorsitzende Siegfried Neubert beschäftigt sich ernsthaft mit dem Tierschutz. Er beauftragt Karl Mahler, den Ehemann der 2. Vorsitzenden Marlies Mahler, ein kleines Tierheim zu planen.
Prof. Konrad Mayer übergibt die Vereinsleitung an jüngere Hände, an Hauptschullehrer Gerhard Böttger. Doch als dieser nach 4 Jahren versetzt wird, übernahm Prof. Mayer wieder das Amt.
Prof. Konrad Mayer übernimmt den Vereinsvorsitz.
Er setzt sich mit viel persönlichem Engagement ein.
Der Verein erhält am 26.03.1939 seine Eintragung im Vereinsregister des Amtsgericht Rottweil und gilt ab sofort als eingetragener Verein (e.V.).
STANDHAFTIGKEIT | Die nationalsozialistische Regierung greift in die Vereinsgestaltung ein und ordnet an, dass die entsprechend der ergangenen Mustersatzung umzugestalten sei. Diese Satzung sah auch vor, dass eine Frau nicht Vereinsvorstand sein solle. Lydia Burger arbeitet von dort an nur noch als Stellvertreterin. Die Leitung übernimmt Stadtbaurat Hermann Blessing. Auch während der Kriegszeit verzeichnet der Verein rege Tätigkeit.
AUFKLÄRUNG | Lydia Burger übernimmt die Leitung und führt von nun an regelmäßig Protokoll.
Ihr liegt besonders am Herzen, Kinder und Jugendliche zur Tierliebe zu erziehen, weshalb sie an sämtlichen Schulen und Kindergärten des Kreises Vorträge über Tiere und Tierschutzthemen hält.
IDEE | Die Idee eines Tierheims oder wenigstens einer Auffangstelle taucht in den alten Protokollen seit Anfang der 30er Jahre auf. Immer wieder wird betont, dass der Verein ein Zuhause für herrenlose Tiere schaffen müsse.
MITGLIEDER | Der damalige Stadtschultheiß Edwin Glückher übernimmt die Vorstandsstelle. Der Verein umfasst einschließlich Schwenningen 45 Mitglieder.
GRÜNDUNG | Der Rottweiler Verwaltungsaktuar Wagner gründet und führt den Tierschutzverein Rottweil und Umgebung.